Der Bürgerkrieg in Gondor - Nordteil

Im August des Jahres 1432 stehen sich im Ostteil der Ebene von Calenardhon große Heeresteile der beiden Bürgerkriegsparteien gegenüber.

Auf der einen Seite der Feldmarschall Radamir von Caen Daem als strategischer Strippenzieher im Hintergrund und Feldmarschall Dracars Fetanur als seine ausführende Hand. Beide im Dienst  des Ursupators Castamir.

Auf der anderen Seite, der Seite der Königstreuen, Jurandir Meltonur, Feldmarschall von Osgiliath, als nördliche Sicherung der Städte Osgiliath und Minas Arnor, und Feldmarschall Protanur Retanas, der den Feind zurück drängen soll.

Für ein Abenteuer gibt es mannigfache Möglichkeiten:

  • das Durchqueren des umkämpften Gebiets, um in den Norden zu gelangen.
  • Auskundschaften hinter den feindlichen Linien (je nach Gesinnung für die Königstreuen oder die Ursupatoren)
  • Botendienste (je nach Gesinnung für die Königstreuen oder die Ursupatoren)
  • Spezialaufgaben (je nach Gesinnung für die Königstreuen oder die Ursupatoren)

Deamir startete in Osgiliath mit einem Auftrag seines Onkels Melanor, der ihn in die Lande von Rhovanion bringen soll, d.h. er musste das Kriegsgebiet durchqueren.

An der Seite des erfahrenen Rhovaniers Runebrandt, der ihm auf Empfehlung des Onkels an die Seite gestellt ist, machte er sich auf den Weg, passierte die überquellende Stadt Helvaeth, durchquerte Raildan und umging weiträumig Erkelenz, da dieses von Krankheit befallen war.

Doch kurz vor Tralan wartete eine unvorhergesehene böse Überraschung

Bei einer Nachtwache wurde Runebrandt von einem gerufenen Geist aus der Dagorlad überrascht. Er konnte sich seiner Aura nicht entziehen und erlitt einen immensen  (hoffentlich temporären) geistigen Schaden, bevor Deamir den Geist vertreiben konnte.

Danach rasteten die beiden erst einmal 1 Woche im Wald, da Runebrandt geistig sehr eingeschränkt war. Vieles von dem, was er in Gondor erlebt hatte, hatte er vergessen.

Als es mit Runebrandt aufwärts ging, setzen die beiden ihren Weg fort und wurden zwar von Wegelagerern überfallen, doch gelangten sie nahezu reibungslos bis kurz vor Felraer.

Der Stadt angesichtig wird ihnen klar, dass die Audienz bei Protanur nicht allzu leicht zu erreichen sein wird:

Die Stadt quillt über von Flüchtlingen aus Rhovanion, Gondor und Arnor und auch von den Soldaten von Protanur. Außerdem liegt sie direkt am Anduin, die vergifteten Mäander des Flußes sind weithin gut erkennbar.

Zwar hatte der Geist der Dagorlad in der letzten Nacht erneut nach Runebrandt gegriffen, doch konnte ihn Deamir mit Hilfe von Licht erfolgreich zurück treiben.

Die Fragen, die sich z.T. auch Deamir während seiner Nachtwache stellte, liegen klar auf der Hand, oder ?!

  • wird der Geist Runebrandt weiterhin aufsuchen oder ist  er nach dem Verlassen der Region und somit der Nähe zur Dagorlad vor ihm sicher? Es ist nun eindeutig, dass eine Frau hinter der Beschwörung des Geists steckt, doch was will sie von Runebrandt? Ist es einfach Zufall oder steckt mehr dahinter?
  • wer ist Protanur? Deamir erinnerte sich nicht wirklich, undeutlich zeichnete sich das Bild eines leicht hochnäsigen und eitlen Adeligen vor seinem inneren Auge ab, doch ist dieser in einer misslichen Lage, wer weiß wie er darauf reagiert. Und nicht zuletzt, kennt Runebrandt ihn und wenn, kann er sich daran erinnern?
  • nicht zuletzt erscheint die Lage in Felraer sehr unübersichtlich und schon auf die Entfernung ist die aufgeladene Stimmung spürbar. Wie wird man den Reisenden begegnen und wie lange wird wohl ihr Aufenthalt sein müssen, bis sie die nötigen Informationen für ihre Reise in den Norden gesammelt haben?
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