Rhovanion
Wichtige Daten
27.6.-4.7. 1432
Mittsommerfest in der Nähe von Brin Drystol. Selodygar verkündet seinen Plan mit den Zwergen aus den Eisenbergen einen Kriegszug gegen die Dorwhinrim im Osten zu führen, da diese wiederholt Besitzungen der Rhovanier und Zwerge überfallen hätten.
Die große erhoffte Zustimmung bleibt aus. Die Fürsten (Rhov. Tyrid) des Nordens (Mekylovar, Tresyl) ziehen erbost vor Ende des Fests ab und verweigern die Gefolgschaft.
Fürst Malbrandt aus Katun unterstützt den Feldzug, stellt aber keine Männer ab, was er mit den wachsenden Aktivitäten der Ostlinge begründet.
Juli 1432
Selodygar zieht mit 2000 Getreuen nach Osten gegen die Dorwhinrim. An der Mündung des Carnen stoßen 150 Zwerge hinzu. Nahezu ungehindert stößt man nach Osten bis zum Meer von Rhun vor.
Bei Milmekil sammelt sich die Nordarmee, um Tyrid Erk Bredevyr am Anduin beim Kampf gegen die Orks vom Gundabadberg beizustehen. 1500 Mann ziehen durch den Düsterwald über die alte Waldstraße in Richtung Westen.
Der Norden lässt Grenzposten an der Südgrenze zu Fenrast (Celduin-Verlauf) aufstellen.
Erstes Auftreten von Orküberfallen auf den Nord-Süd-Weg im Bereich Koy und Fenrast.
August 1432
Milmekil, deren wehrhafte Bürger zum großen Teil in den Krieg gezogen ist, lebt in großer Unsicherheit. Ränke und seltsame Todesfälle sowie das zögernde Verhalten des Statthalters lassen Unzufriedenheit aufkommen.
Außerdem wird in der Nähe des Erebors (einsamer Berg) Gold gefunden. Viele der arnorianischen und auch gondorianischen Flüchtlinge ziehen nach Norden, was dazu führt, dass sich gegen Ende August die Situation in Milmekil ein wenig entspannt.
Mit Sorge beobachten die Grenzposten am Celduin die Entwicklungen in Fenrast. Es kommt zu wiederholten Überfällen aus dem Wald, Flüchtlinge wollen auch Rhovanier unter den Angreifern gesehen haben. Zudem erreichen keine Flüchlingstrecks mehr die Nordlande.
September 1432
Gerüchte berichten, dass Selodygars Armee bei Aldarion, einer Stadt am Meer von Rhun zum Stehen gekommen ist und man die Stadt belagert. Unzufriedenheit scheint bei den Getreuen aufzukommen, da die Nachrichten aus der Heimat nichts Gutes verheißen.
In Fenrast haben sich mehrere Kommunen zusammen geschlossen, da auch Überfälle innerhalb Fenrast aufkommen. Die Ernte wird zu großen Teilen im Westteil vernichtet. Einzelne Gehöfte werden abgebrannt oder verlassen.
In Koy ist die Situation weniger verheerend, da viele Bewohner das sesshafte Leben bevorzugen und ihre Dörfer sehr wehrhaft sind. Außerdem haben hier die Fürsten mehr Leute zum Schutz zurück gelassen.
Aus Nyralond kommen jedoch nur besorgniserregende Neuigkeiten. Die kleinste und ärmste Region Rhovanions hat am stärksten unter den Überfällen aus dem Düsterwald zu leiden. Viele Dörfer wurden von marodierenden Orks geschliffen oder wurden verlassen.
Gerüchte besagen, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung auf der Flucht ist und ein Fünftel der Bevölkerung in Kämpfen ihr Leben gelassen hat.
Anfang Oktober 1432
In Fenrast spitzt sich die Lage zu. Der Südweg wird durch Orks und Wölfe versperrt. Ab Ystarol scheint kein Durchkommen mehr möglich. Keine Nachrichten kommen mehr aus Koy oder nach Koy.
Fahnenflüchtige Fürsten kehren in ihre Provinzen zurück. Verbissene Kämpfe. Der Trisk Trimogur fordert die Rückkehrer zum Fahneneid in Brin Drystol auf. Die meisten Fürsten, Pferdeherren und Dorfältesten verweigern sich.
Aus dem Kriegsgeschehen sind auch nur beunruhigende Neuigkeiten zu vernehmen. Selodygar soll sich nach Süden gewandt haben, die Zwerge den Kriegsverband verlassen haben und die Unruhe bei den letzten Getreuen weiter zunehmen.